Wie frei sind Sie, Mr. President?

Heute endet wahrscheinlich fĂŒr Barack H. Obama die Freiheit, mit seinen Freunden, AnhĂ€ngern oder Journalisten ungehindert kommunizieren zu können.

Schluss mit Blackberry und öffentlicher Emailadresse, deren Email von ihm gelesen wird. Mir ist allerdings völlig schleierhaft, wie es bisher funktionieren konnte mit der PrivatsphÀre.

Oder sind wir einer schönen Geschichte aufgesessen?

Wenn auch nur ein kleinster Bruchteil aller amerikanischen BĂŒrger mit Ihm hat Kontakt aufnehmen wollen, dann mĂŒsste sein Posteingang stĂ€ndig ĂŒbergequollen sein.

Wurde also bisher auch schon vorsortiert? Haben Heerschaaren von Obama-Mitarbeitern die Schlechten ins Kröpfchen gesteckt und nur die Guten in sein Töpfchen?

Wer hat die  Antworten geschrieben? Er? Wer hat seine Antworten gelesen, wenn der EmpfÀnger die Nachricht nochmals beantwortete und seine Antwort in die neue Nachricht einschloss?

Unter solchen Bedingungen ist dann vielleicht wirklich anzunehmen, dass die individuelle Kommunikation des PrĂ€sidenten von nun an anders ablĂ€uft.  Im Geheimen  und sicherlich nicht ĂŒber kanadische Server bei RIM.